Kennen Sie die wichtigsten Anwendungsbereiche für IoT

Kennen Sie die wichtigsten Anwendungsbereiche für IoT

Veröffentlicht am:12.07.2020

Die Internet of Things (IoT)-Industrie wächst rasant, und die Zahl der mit dem IoT verbundenen Geräte wird bis 2022 voraussichtlich 50 Milliarden übersteigen. Es ist eine fast unglaubliche  Zahl. Diese Zahl erscheint aber ohne das gleichzeitige Wachstum und die Verfügbarkeit von WiFi und Mobilfunk gar nicht möglich. Ein normales Wachstum dürfte dabei noch nicht einmal ausreichen um einen entsprechenden Datendurchsatz zu garantieren und entsprechend das volle Potenzial der ganzen Geräte auszuschöpfen. Deshalb glauben immer mehr Branchenführer nicht, dass die vorhandenen WiFi- und Mobilfunkfunktionen mit der Entwicklung des IoT Schritt halten können.

Glücklicherweise ist eine kleine Innovation namens 5G auf dem Weg. Die bevorstehende Einführung von 5G bietet dem IoT wertvolle Chancen, da sie den notwendigen technologischen Impuls für dieses Wachstum bietet. Werfen wir einen Blick darauf, wo das IoT heute steht und was die Zukunft bringt.

Wie Smart Cities über Blockchain und IoT zum Leben erwachen

Um als “intelligent” eingestuft zu werden, muss eine Stadt über ein Mindestmaß an drahtloser Konnektivität und die Möglichkeit verfügen und das Internet der Dinge in ihre Infrastruktur integrieren. Bis heute bieten nur wenige “Vorzeigestädte” beispielsweise flächendeckendes W-Lan an. Ein kostspieliges W-Lan dürfte aber in Zukunft mit dem Fortschritt von 5G immer weniger zur Voraussetzung werden.

Doch wie kann diese Vernetzung in unserem Alltag Anwendung finden? Die Beispiele sind fast grenzenlos:

  • Autos bekommen freie Parkplätze automatisch mitgeteilt und eine aufwenige Parkplatzsuche entfällt. Das sparrt Motorenlärm für die Anwohner und reduziert Abgase in der Stadt. Die Parkgebühren werden autoatisch über die Blockchain abgerechnet. Ein externer Dienstleister ist aufgrund der Transparenz und Sicherheit der Blockchain nicht mehr notwendig. 
  • Analog dazu kann die Streckenplanung für E-Autos erleichtert werden. Ganz ähnlich wie bei AirBnB können privatPersonen ihre E-Ladestelle in einer App anbieten und etwa nicht genutzte Solarenergie nicht zu vergeuden. Das steigert auch die Energieeffizienz weiter.  
  • Für Strommessgeräte ist der Einsatz von IoT offensichtlich, denn es entfällt die Notwendigkeit, dass jemand die Zähler ablesen muss. Einen Termin zum Ablesen vereinbaren, vor Ort anwesend sein und eine fremde Person ins Haus lassen – das kann bald der Vergangenheit angehören, jedoch nicht nur für Stromzähler sondern auch bei der Heizung oder anderen Geräten.

Immer noch nicht beeindruckt? Entwickler sind es, da die Smart City Industrie bis zum nächsten Jahr voraussichtlich 400 Milliarden Dollar erreichen wird. Darüber hinaus bündeln Entwickler auch Ressourcen, um die Datenlast richtig zu verwalten. Eine aktuelle Studie der University of Albany besagt, dass aktuelle Smartphones und Tablets – Geräte, die wir bereits jeden Tag verwenden – mit der Analyse und Organisation von zwei Dritteln der von Smart Cities gesammelten Daten beauftragt werden können.

Anwendungsfälle IoT in der Industrie

Wenn auch noch nicht ganz so weit in unseren Städten, so hat sich das IoT bereits im Inland durchgesetzt. Intelligente Geräte wie Nest Thermostate und Amazon’s Echo-Lautsprecher waren einige der ersten Produkte, die IoT-Funktionen nutzten – jetzt ist IoT in zahlreichen Geräten zu finden. Insbesondere aber in der Industrie.

Intelligente Kühlschränke können überwachen, wann Lebensmittel ablaufen, und Lebensmittellisten erstellen. Solche Innovationen und Annehmlichkeiten des IoT bewegen viele von uns zu einem vollständig vernetzten Gesamterlebnis zu Hause. Für die Wirtschaft aber ist relevant, wie Unternehmen ihre Prozesse über das Internet der Dinge optimieren können.

Die Möglichkeit von Smart Grids und Smart Meters ermöglicht es Unternehmen, Ineffizienzen zu reduzieren und gleichzeitig die Nachfrage effizienter zu decken. Unternehmen sind in der Lage, Ausfälle zu erkennen und zu wissen, wann sie Reparaturen planen.  IoT-Lösungen haben sich auch gegenüber der Öl- und Gasindustrie mit großen Flächen, über die Rohre und Ventile überwacht werden können, deutlich unterschieden, um Brüche zu vermeiden. Über neue Erkenntnisse aus den Metadaten in Echtzeit sind Unternehmensführer nun in der Lage, beliebte Artikel besser zu identifizieren und die Bestandsverteilung automatisch anzupassen. Das senkt die Betriebskosten erheblich, verschlankt die Lieferkette deutlich und zusätzlich wird noch das Kundenerlebnis nachhaltig verbessert.

Wie sich IoT und Blockchain kombinieren lassen

Die Zukunft des IoT ist also ausgesprochen sehenswert. Bei alle den Möglichkeiten dürfen Unternehmen jedoch nicht vergessen, das Unternehmer immer ängstlicher werden, ihre Daten zu teilen oder in der Cloud zu speichern. Bei steigender Konnektivität verbundener Geräte dürfen also auch die Risiken nicht vergessen werden. Gerade hier kommt die Blockchain zum Einsatz. Die Daten können so schnell und effizient verarbeitet werden, sind jedoch immer sicher und transparenz verwahrt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass intelligente Städte auf erneuerbare Energien setzen, doch die Blockchain kann die Anwendungen noch weiter verbessern. Der Energieverbrauch, Schadstoffausstoss, Wasserbrauch, etc. können direkt in einem interoperablen und regelmäßig aktualisierten Protokoll gespeichert werden. Aufgrund der Eigenschaften der Blockchain können die Daten direkt auf den Markt gelangen, sodass langfristig keine Drittparteien mehr für die Abwicklungen mehr notwendig sind. Diese Systeme oder dezentralen Handelsplätze könnten auch auf Dienste in der Nachbarschafts bzw. Auf individueller Ebene erweitert werden.

Die Weiterentwicklung der Blockchain in Verbindung mit Iot ist also ein wichtiges Anliegen für Industrie, Wirtschaft und den Staat. edeXa unterstützt dabei mit der Business Blockchain, diese Systeme intelligent zu vernetzen und für Unternehmen schnell und effizient anwendbar zu machen.

 

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